| Strecke |
| Hauptbahnhof - Bachstrecke: |
| Die Fahrt durch das kleine Paradies der Zulauf AG beginnt immer am Hauptbahnhof. Direkt am Hintereingang des Gartencenters gelegen, sind wir nun für die Kunden ideal erreichbar. |
| Der kleine Zug steht auch schon bereit. Die Lok schnauft vor sich hin, der Lokführer und der Heizer gehen ihren Arbeiten nach. In unserem neuen Billettschalter sind neben verschieden Souvenirs auch die Billette für die Bahnfahrt erhältlich. |
| Doch nun eingestiegen. Die Abfahrt steht bevor. |
| Der Bahnhofvorstand steht bereit. Er hebt seine Kelle, der Abfahrtsbefehl ist erteilt und los geht's. Während rechterhand das Depot und die Werkstätte der Baumschulbahn sichtbar wird, fahren wir in einer engen Linkskurve in ein starkes Gefälle ein. Mit beinahe 8 % Gefälle befahren wir nun das steilste Streckenstück der Baumschulbahn. Der Lokführer hat jedoch mit Hilfe der Druckluftbremse den Zug jederzeit im Griff. Langsam fahren wir zu Tal und schon taucht vor uns das neue Wahrzeichen der Baumschulbahn auf. Wir unterqueren diese neue grosse Brücke und sind nun schon an der tiefsten Stelle des Streckennetzes angelangt. |
| Bachstrecke - Bahnhof Baumschulsee: |
| Entlang vom Talbach fahren wir nun einige Meter gerade aus. Doch die Lok beginnt nach kurzer Zeit wieder mit ihrer harten Arbeit. Während wir noch unter dem schützenden Blätterdach weiterfahren, beginnt die Strecke wieder zu steigen. In einer scharfen Linkskurve unterfahren wir auch noch die zweite, kleine Brücke. Nun beginnt die erste grosse Steigung. Bei etwa 6,5 % Steigung hat hier die Lok schwer zu arbeiten um den Zug wieder in die Höhe zu befördern. Nachdem ein längerer Einschnitt befahren wurde, taucht rechterhand der Baumschulsee auf. Diese ehemalige Kiesgrube dient heute der Zulauf AG als Wasserreservoir und Herzstück des Baumschulparkes. Zwischen den Bäumen und Büschen hindurch lässt sich immer wieder ein neuer Blick auf den See erhaschen. Und schon erreichen wir den zweiten Bahnhof der Baumschulbahn, den Bahnhof Baumschulsee. Doch unser Zug hält nicht und setzt seine Fahrt fort. |
| Bahnhof Baumschulsee - Alpenblick: |
| Nach der Durchfahrt durch den Bahnhof Baumschulsee, befahren wir die kleine Brücke, welche unser Zug einige Minuten vorher bereits unterquert hatte. Direkt anschliessend erreichen wir die Verzweigung, bei uns auch Junction genannt. Hier verzweigt sich die Strecke. Während die nach rechts führende Strecke wieder zum Hauptbahnhof zurückführt, befahren wir nun den nach links abzweigenden Streckenast. Wir lassen das Hexenhaus auf unserer rechten Seite liegen und befahren nun den speziell für die Bahn aufgeschüttete Damm. Bei schönem, etwas föhnigem Wetter bietet sich hier dem Fahrgast ein wunderbares Alpenpanorama mit dem Titlis als Mittelpunkt. Und nun ist es soweit, der Zug befährt die grosse, 40 Meter lange Brücke. Weit unter uns liegt die Strecke, die wir bereits befahren haben. |
| Alpenblick - Cabrio: |
| Nach dem Passieren der Brücke erreichen wir wieder festen Boden unter den Schienen. Mittels einer Rechtskuve fahren wir wieder Richtung Hauptbahnhof. Während auf der rechten Seite diverse Pflanzen in kleinen Treibhäusern aufgezogen werden, warten linkerhand grosse Rosenstockkulturen auf ihre Käufer. Im Hintergrund werden die ersten Häuser und die katholische Kirche von Schinznach-Dorf sichtbar. Nach einigen Metern auf einer Strasse, fahren wir nun direkt auf das Depot der Baumschulbahn zu. Doch der Zug wählt nicht den Weg zurück zum Hauptbahnhof, sondern fährt am Depot vorbei Richtung Bürogebäude. Dort überqueren wir die Parkplatzeinfahrt um danach direkt in ein Treibhaus einzufahren. Dieses Treibhaus dient der Zulauf AG als Versandhalle, bei Grossandrang als Parkplatz oder als gedeckter Standort für verschiedenste Veranstaltungen. |
| Cabrio - Katzenbuckel: |
| Nach der Ausfahrt aus der Versandhalle überqueren wir die Parkplatzausfahrt. Hier hat der Lokführer gut aufzupassen, gilt es doch keinen Unfall mit einem Kunden zu riskieren. Anschliessend fahren wir mitten durch den Parkplatz der Angestellten um danach nach einer scharfen Rechtskurve die Fahrt entlang einiger Gewächshäuser fortzusetzen. Die Strecke beginnt nun langsam abzufallen. Linkerhand wird nun die grosse Kiesgrube sichtbar. Hier wird kostbarer Aare-Kies abgebaut. Und schon erreichen wir die nächste Verzweigung. Während die nach links führende Strecke in Zukunft der Garratt dienen wird, befahren wir nun den nach rechts abzweigende Streckenast. |
| Katzenbuckel - Zoo: |
| Nachdem wir die Verzweigung am Katzenbuckel hinter uns gelassen haben, fahren wir mitten durch die Baumkulturen der Zulauf AG. Verschiedene Arten von Bäumen und Sträuchern warten hier darauf, dass sie in einem Garten eingepflanzt werden. Nach überqueren einer Strasse fahren wir entlang dem Gartencenter Richtung Kompost. Der angrenzende Zaun gibt hier den Namen: Zoo. Nur ist unklar, wer nun hinter dem Zaun steht, die staunenden Gartencenterkunden oder die fröhlichen Fahrgäste. |
| Zoo - Bahnhof Baumschulsee: |
| In einer Linkskurve überqueren wir den Kompostplatz und erreichen wieder die Verzweigung beim Hexenhaus. Dieses Mal fahren wir aber nicht über die kleine Brücke zurück an den Baumschulsee, sondern zweigen nach links ab um zwischen Büschen und Bäumen weiterzufahren. Rechterhand taucht nun die ansteigende Strecke vom Bach her kommend auf. Nachdem diese Strecke in die von uns gerade befahrene eingemündet ist, fahren wir wieder entlang dem Ufer vom See und erreichen nun den Bahnhof Baumschulsee. Damit der Kondukteur die Billette kontrollieren und das Lokpersonal die Lok umsorgen kann, wird hier kurz angehalten. Drei Picknickplätze und ein Grill laden hier zum Verweilen und Geniessen ein. Meistens sind hier auch noch weitere Wagen der Baumschulbahn abgestellt und warten auf ihren nächsten Einsatz. |
| Bahnhof Baumschulsee - Hauptbahnhof: |
| Die Billettkontrolle ist abgeschlossen, der Kondukteur pfeift und der Zug setzt sich wieder in Bewegung. Wir überqueren noch einmal die kleine Brücke um danach rechts am Hexenhaus vorbeizufahren. Nach passieren des Kompostes taucht auch schon wieder das Gartencenter vor uns auf. Unsere Fahrt neigt sich nun dem Ende zu. Mit einem letzten Zischen fahren wir i wieder in den Hauptbahnhof ein. Die Rundfahrt ist nun beendet. Wir danken Ihnen herzlich für ihren Besuch. |